Athleten blieb beim Laufen in der Halle die Luft weg

 Am Sonntag wurden die diesjährigen westfälischen Hallenmeisterschaften der mJU20 und wJU20 Athleten in der Seidensticker Halle in Bielefeld ausgetragen. Die LG Rheine-Elte hatte erstmals 2 Athleten am Start, die sich über die 1500 m qualifiziert hatten. Dementsprechend bereiteten sich die Läufer Marcel Fels und Eva Stroetmann auf die Meisterschaft vor. 6 Wochen hartes intensives Training lag hinter den Athleten. Nach allen Testläufen konnte man eigentlich nur gute Ergebnisse erwarten. Trainer Jörg Fels setzte sich mit den beiden Athleten und einer kleinen Fangemeinde in Bewegung Richtung Bielefeld.

Die Halle machte auf alle einen tollen Eindruck. Die blaue Bahn erinnerte an die Bahn im Olympiastadion in Berlin. Nach langen Warten ging es nun Richtung Start. Beide Athleten hatten schon im Vorfeld über die schlechte Luft in der Halle geklagt. Als erster durfte Marcel Fels an den Start gehen. Die Durchgangszeiten bis 1000 m waren voll im Zeitplan. Dann musste Marcel Fels von der Gruppe abreißen lassen, da er kaum noch Luft zum Atmen hatte. Er war sehr enttäuscht über die Zeit von 4:28 Min über 1500 m . Auch der 5. Platz in der Altersklasse MJU20 konnte ihn nicht trösten. Im 2. Lauf startete Eva Stroetmann, die sich gleich mit in die Spitzengruppe setzte. Aber auch bei Eva setzte schon bei 500 m die Luftknappheit ein. Sie wurde leider durchgereicht bis zum letzten Platz und war völlig enttäuscht über den 9. Platz und die Zeit von 5:39 Min. Der Trainer Jörg Fels, der auch sichtlich enttäuscht war, hatte genügend zu tun, die Athleten zu trösten. Der Spruch der Athleten kam dann, nachdem alle wieder zu Luft gekommen waren: „Wofür haben wir uns eigentlich die letzten 6 Wochen so gequält, solch ein hartes Training haben wir noch nie absolviert ?“. Einig waren sich aber alle Teilnehmer, aufgrund dessen, dass es in Rheine und im Kreis Steinfurt keine Möglichkeit gibt, in einer Halle längere Läufe zu trainieren, nur noch unter Vorbehalt bei Hallenmeisterschaften zu starten.

Sicherlich wird man aufgrund des positiven Trainingseindruck noch dieses Jahr viel gutes von den beiden Athleten hören.